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PhotoBooth – Teil 2 (der Drucker)

Um es direkt vorweg zunehmen: Sie druckt 🙂 also die PhotoBooth…

Da die Nachfrage nach einer Sofortdruck-Funktion immer mehr geworden ist und auch ich es als echten Mehrwert sehe wenn man den Druck auf Wunsch sofort in den Händen hält, habe ich mich Anfang des Jahres entschieden in einen Drucker zu investieren.

Aber was soll der Drucker können, bzw. was erwarte ich von einem Drucker?

Anforderungen:

  • Geschwindigkeit
  • (sehr)gutes Druckbild
  • hohe Kapazität vom Papier (ich möchte ungern nachfüllen)
  • Zuverlässigkeit

Also ging die Suche nach einem geeignetem Gerät los. Schnell war klar das es ein Thermo Drucker sein wird. Tintenstrahldrucker fallen aufgrund der Tinte raus. Das Foto wollen die Partygäste ja sofort anpacken können und bei den Tintendruckern ist eine sofortige Trocknung nun mal nicht gegeben – zumal auch die Verbrauchskosten nicht gerade wirtschaftlich sind. Bei dem Thermosublimationsdruck wird Farbwachs bei Temperaturen von 300°-400°C auf Spezialpapier aufgedampft. Zum Abschluss kommt noch eine Schutzschicht drüber und fertig ist das Foto – und hier darf der Gast das Bild sofort anpacken ohne das die Farben verwischen könnten… 🙂

Den Filter also auf Thermosublimationsdrucker gestellt und folgende Modelle standen zur

Auswahl:

Der Canon Selphy 910 hat ein gutes Druckbild, das Papier ist ok und er ist mit ca.90-100€ unschlagbar preiswert in der Anschaffung. Leider ist die Druckgeschwindigkeit mit ca.1min pro 10x15cm Druck sehr langsam und die Druckkosten pro Foto relativ hoch. Erschwerend kommt hinzu das man nur ca.20 Blatt Papier einfüllen kann – das war das KO Kriterium! Auf einer Hochzeit, bzw. egal welcher Veranstaltung kann und will ich mich nicht um den Drucker kümmern ob da das Farbband oder das Papier getauscht werden muss.

Also weiter geschaut Richtung DNP: Hier gibt es aktuell nur zwei Modelle die in Frage kommen:
Der DNP DS-RX1 und der DNP DS620, beide sind ausreichend schnell (15sek beim RX1 und 9sek beim DS620) und drucken von der Rolle sodas hier nur selten die Rolle gewechselt werden muss. Die Kosten pro Druck sind akzeptabel, spricht also erstmal nix gegen den günstigeren DS-RX1…

Beim genaueren hinsehen fällt allerdings auf, das die Druckqualität beim DS620 sichtbar besser und das Papier aufdem gedruckt wird ebenfalls hochwertiger ist. Ein weiterer Vorteil ist, das Dank Farbband Rückspulfunktion, pro Rolle verschiedene Formate gedruckt werden können ohne das es zu einer Farbband Verschwendung käme.

Also, getreu dem Motto „wer billig kauft, kauft zweimal“ wird der DNP DS620 bestellt 🙂

Da ich meine Fotobox mit einem USB 3.0 Anschluss ausgestattet habe gab es hier auch keine Probleme. Drucker Anschließen, PhotoBooth- oder HotFolder Software starten und der Spaß beginnt…

IMG_6050


2016.06.02 Update:

Was mir nicht gefällt ist, das der Drucker nicht im Gehäuse implementiert ist und somit immer einen zusätzlichen Platz benötigt. Aus dem Grund wird es eine neue Fotobox geben wo der Drucker fest installiert wird. Hier ist die Konstruktion auch bereits abgeschlossen und der Bau startet demnächst….


2016.11.16 Update:

Hier nun auch mal ein paar Fotos von der großen Box die wir seit ~April/Mai im Einsatz haben. Ein weiterer Vorteil ist das durch die geschlossene Box der Drucker kaum hörbar ist 🙂


Noch ein Nachtrag:

Da eine Anschaffung eines professionellen Thermosublimationsdrucker  wirklich nur lohnt wenn er auch regelmäßig benutzt wird, haben wir uns entschieden unsere Drucker zu verleihen. So habt Ihr die Möglichkeit ohne große Investitionen einen Profi-Drucker auszuleihen und großartige Ergebnisse zu erreichen.
Alle Infos zum Ablauf und den Preisen findet Ihr hier: Miet-Fotodrucker  – ebenso ein Mietformular.

Bei Fragen habt keine Scheu uns anzusprechen 😉


zum Teil 1 „der PhotoBooth (Neu)Bau“

11 thoughts on “PhotoBooth – Teil 2 (der Drucker)”

  1. Hi Benjamin,

    sehr gute gelungen das ganze. Mich würden die Maße Interessieren und ein das ein oder andere Foto von dem Innenleben. Außerdem finde ich die Lösung mit den Steckern auf der Kiste mega. Vielleicht kannste mir ja sagen wo du die her hast. Weis nicht wonach ich da genau suchen soll. Das Blaue Kabel gefällt mir auch vielleicht haste auch dafür ein link parat 🙂

  2. Wie hast Du die Seitenwände des Druckers beschriftet? Sind das Aufkleber? Man kann nämlich keinen transparenten Hintergrund erkennen.

  3. Hi,

    danke für die tolle Anleitung. Da ich mich selbst gerade in den Planungen befinde, ist sie mir eine große Hilfe! Habe mir gerade den DNP DS620 bei Amazon angeschaut: ich gebe dir recht, wer doppelt kauft, kauft zwei Mal. Aber das Teil liegt preislich beim 12fachen des Selphy! Gibt es denn keine gescheite, empfehlenswerte Lösung preislich dazwischen?

    • Hallo Sven,

      ich habe selber sehr lange nach Alternativen gesucht, da ich dachte irgendwo eine preiswertere Lösung zu finden.
      Aber dem war nicht so. Eine ca. €300,00 günstigere Version hast Du mit dem DNP DS-RX1. Hier wäre sogar noch ein Vorteil das er deutlich mehr Drucke pro Rolle hat.
      Der Nachteil an dem Gerät ist wie schon beschrieben das das Fotopapier nicht so hochwertig wirkt und die Druckqualität / Farben nicht an den 620 rankommen.
      Auch benötigst Du für den Drucker eine größere Box…
      Eine wirklich preiswerte Alternative wäre für Dich evt. das Leihen des Druckers. So hast Du erstmal keine Anschaffungskosten und kannst eine Saison testen ob sich der Drucke rentieren würde.
      Wenn Du frühzeitig Bescheid gibst können wir einen gerne für Dich reservieren. Einfach eine Anfrage über unser Kontaktformular (http://www.photo-vetter.de/kontakt/) stellen mit der gewünschten Leihdauer und Datum. Oder Du rufst mich einfach an 😉

      Gruß, Ben

  4. Die beiden Fotodrucker DNP DS-RX1 und DNP DS620 sind sicher sehr professionell, was sich auch im Preis widerspiegelt. Der Canon Selphy ist nicht schlecht, aber halt doch eher für den Gelegenheitsdrucker gedacht.

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